Rios grösste Gefahr: Flipflops!
Erinnert ihr euch noch an den letzten Sommer? Da sind auf einmal alle mit diesen Flipflops rumgelaufen. Ich hab damals schon nicht verstanden, wie die Leute mit diesen Pseudo-Sandalen rumlaufen konnten, weil sie in ihrer einfachen Konstruktion nicht wirklich danach aussehen, dass sie bequem sind. Wie auch immer, in Rio sind sie Standard-Schuhwerk. Wer ohne sie an den Strand kommt, der outet sich als Gringo... oder noch schlimmer: Paulista (jemand, der aus São Paulo kommt). Okay, ich gehe eh nicht als waschechter Carioca durch, also was soll da die Verkleidung? Sechs Wochen habe ich mich Hohn und Spott ausgesetzt, wie ich es wagen könnte nur meine Sportschuhe zu tragen. Diese Woche habe ich mich letztlich doch zum Kauf dieser Sandalen entschieden. Die bekanntesten Marken sind Hawaiianas und Ipanemas und sie sind für ungefähr 3 Euro zu haben. Meine ersten Laufversuche haben sich heute aber zu einer unglaublich schrecklichen und schmerzhaften Odyssee entwickelt. Diese kleine Plastikhalterung vorne bohrt sich immer so richtig schön zwischen meine Zehen. Ich weiss nicht, ob ich die Gewöhnungsphase mitmachen soll... vielleicht bildet sich ja bald eine kleine Hornhaut zwischen den Zehen, die die elenden Dinger tragbar machen? Keine Ahnung, ich versuche es vielleicht noch ein paar Tage damit (kurze Strecken, nur bis zum Pool), aber mein erstes Urteil über diese brasilianischen Originale kann schlimmer gar nicht ausfallen. Und die Unfallgefahr ist auch nicht zu verachten. In den letzten Tagen haben Leute um mich herum schon Zehennägel verloren und ihre Füsse verknackst - tolle Erfindung.
PS: Ich weiss, einige von euch lieben Flipflops. Wenn ihr bei oben genannten Preis ganz grosse Augen bekommen habt, dann richtet eure Importwünsche bitte an mich.

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